21. Juli 2026 | Compliance, Gesellschaftsrecht, Mergers & Acquisitions
Compliance Due Diligence bei Mittelstandstransaktionen – Worauf Investoren achten sollten
Wer ein mittelständisches Unternehmen erwirbt, kauft nicht nur Maschinen, Kundenstämme oder Fachpersonal. Er kauft auch dessen Vergangenheit – einschließlich sämtlicher Compliance-Verstöße, Bußgeldrisiken und struktureller Schwächen in der Unternehmensorganisation. Trotzdem spielt die Compliance Due Diligence (Compliance-DD) bei Mittelstandstransaktionen in der Praxis häufig eine untergeordnete Rolle. Dieser Beitrag zeigt, warum eine Compliance-DD Pflicht ist, welche Mindestanforderung hieran zu stellen sind und wie sich identifizierte Risiken vertraglich absichern lassen.
22. Juni 2026 | Compliance, Marken- und Wettbewerbsrecht
Der EU-Widerrufsbutton ist da: Was Online-Händler jetzt wissen müssen
Die Europäische Union stärkt erneut die Verbraucherrechte im Online-Handel. Ab jetzt soll die Erklärung des Widerrufs für Verbraucher im Prinzip so einfach werden wie die vorangegangene Bestellung. Für Unternehmen bedeutet dies Anpassungen an ihren Shop-Systemen und internen Prozessen, um Abmahnrisiken auszuschalten und Widerrufsfristen nicht unabsichtlich zu verlängern.
28. April 2026 | Bank-, Finanz- und Kapitalmarktrecht
BaFin-Fokusrisiken 2026 – Was regulierte Finanzunternehmen wissen müssen
Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) hat jüngst ihre strategischen Schwerpunkte für das Jahr 2026 veröffentlicht (https://www.bafin.de/DE/Aufsicht/Fokusrisiken/Fokusrisiken_2026/fokusrisiken_2026_node.html).
Erstmals nimmt die BaFin hierbei neben Finanzmarktrisiken explizit auch Verbraucherrisiken in den Fokus: Für die BaFin steht der Verbraucherschutz gleichberechtigt neben der Solvenzaufsicht und ist eng mit ihr verwoben. Dieser seit Jahren praktizierte integrierte Ansatz soll sich fortan auch in den „Risiken im Fokus" widerspiegeln.
02. April 2026 | Handelsrecht, Internationales Recht, Vertriebsrecht
Influencer als Handelsvertreter?
Influencer sind in der heutigen Zeit in der Werbewelt und im Marketing nicht mehr wegzudenken. Doch wie lassen sich diese Vereinbarungen rechtlich einordnen und welche möglichen Folgen oder Risiken resultieren daraus?
Ein neueres Urteil aus Italien bringt etwas „Licht ins Dunkle“.
Danach können Influencer durchaus als Handelsvertreter im rechtlichen Sinne einzuordnen sein. Aufgrund dessen, dass das Handelsvertreterrecht auf europäisches Recht zurückgeht, hat dieses Urteil durchaus Auswirkungen auf die Frage der Einordung von Influencervereinbarungen nach deutschem Recht.
11. Februar 2026 | Vertragsrecht, Vertriebsrecht
Update: Nochmalige Verschiebung der EUDR!
In unserem BLOG-Beitrag vom 23. Oktober 2025 haben wir auf eine mögliche Verschiebung der EUDR (Verordnung (EU) 2023/1115) aufmerksam gemacht.
Nunmehr haben sich die EU-Kommission, das EU-Parlament und der Europäische Rat geeinigt und eine aktualisierte Fassung der EUDR ist im Amtsblatt der Europäischen Union veröffentlicht (Änderungsverordnung (EU) 2025/2650) und der Beginn der EUDR erneut verschoben.
