Unternehmenssanierung mit der KSB INTAX Treuhand GmbH

Unternehmenssanierung mit KSB INTAX Treuhand GmbH

Kompetenz-Zentrum für Finanzen, Recht und Organisation

Die Treuhand ist das Kompetenz-Zentrum für die finanzielle Unternehmensführung. Sie bildet den historischen Markenkern der Wirtschaftskanzlei KSB INTAX und bündelt das Expertenwissen für die Rechnungslegung und Berichterstattung der Unternehmensführung über die wirtschaftliche Lage und Entwicklung einer Gesellschaft und ihres Unternehmens. Sie erarbeitet Informationen über die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sowie Veränderungen, die für unternehmerische Entscheidungen der Unternehmensführung und anderer Gesellschaftsorgane zur Abwägung zwischen verschiedenen Entscheidungsoptionen erforderlich sind.

Die KSB INTAX Treuhand konzentriert ihre Arbeit auf folgende Geschäftsfelder:

Der Namenszusatz „Treuhand“ verweist auf die historischen Wurzeln und das Vorbild des Treuhandwesens in Deutschland, die amerikanischen „Trust Companies“, die in fachübergreifend zusammengesetzten Teams von Wirtschafts- über Rechts- und Steuerexperten für ihre Treugeber Vermögenswerte managen und entsprechend zur regelmäßigen Berichterstattung über die wirtschaftliche Entwicklung des treuhänderischen Vermögens verpflichtet sind. Die Treuhandtätigkeiten im eigentlichen Sinne sind heute weitgehend in den Hintergrund getreten. Für sämtliche Beratungsfelder stehen Ihnen fachübergreifende Teams von Rechtsanwälten, Wirtschaftsprüfern, Steuerberatern und Notaren von KSB INTAX zur Verfügung.

Sanierung und Insolvenz

Die Sanierungs- und Insolvenzberatung von KSB INTAX sucht gemeinsam mit den Mandanten nach Lösungsmöglichkeiten für eine Unternehmenssanierung. Ein Krisenunternehmen vor der Insolvenz zu bewahren oder das Insolvenzverfahren proaktiv als Sanierungsinstrument zu nutzen, ist unser höchstes Ziel. Dabei können die Grenzen zwischen Unternehmenssanierung und Insolvenzberatung – je nach Mitwirkungsbereitschaft von Banken oder Gesellschaftern hinsichtlich der Finanzierung – fließend sein. 

Die besondere betriebswirtschaftliche Expertise der KSB INTAX Treuhand in Verbindung mit den Kenntnissen der Rechnungslegung und finanziellen Berichterstattung ermöglicht eine schnelle Ersteinschätzung der wirtschaftlichen Lage und der voraussichtlichen Entwicklung eines Unternehmens. Für die Unternehmenssanierung können wir erste Sofortmaßnahmen einleiten und unter Beachtung der insolvenzrechtlichen Vorschriften eine belastbare Fortführungsprognose entwickeln.  

Da KSB INTAX über die zur Umsetzung möglicher Sanierungsmaßnahmen erforderliche Expertise aus dem Arbeits-, Steuer- und Gesellschaftsrecht verfügt, werden Lösungsansätze für die Unternehmenssanierung gründlich, schnell und kreativ im Sinne der Stakeholder gelöst und umgesetzt. 

Unternehmenssitz der KSB INTAX Treuhand GmbH

Unternehmenssanierung: Eigenverwaltung + Schutzschirmverfahren (ESUG)

Ist die Insolvenz nicht mehr abzuwenden oder reicht die Liquidität nicht aus, um notwendige Restrukturierungsmaßnahmen zu finanzieren, bietet sich eine Unternehmenssanierung mit einem Insolvenzplan in Eigenverwaltung oder einem Schutzschirmverfahren an. Sowohl bei der Eigenverwaltung als auch bei dem Schutzschirmverfahren ist das Unternehmen vor dem Zugriff der Gläubiger und Zwangsvollstreckungsmaßnahmen geschützt. Bei beiden Verfahren sind die Löhne und Gehälter der Mitarbeiter mittels Insolvenzgeldvorfinanzierung für bis zu drei Monate gesichert. Mit der Nutzung dieser Sanierungsinstrumente kann das Unternehmen für die Gesellschafter trotz Insolvenz erhalten werden, statt den Betrieb – wie bei einer Regelinsolvenz üblich – abzuwickeln oder zu verkaufen.

Eigenverwaltung

Mit einem Insolvenzplanverfahren in Eigenverantwortung erhält der Unternehmer die Möglichkeit, eine nachhaltige Unternehmenssanierung über ein Insolvenzverfahren anzugehen, ohne dass er sein Unternehmen verliert. Anders als im herkömmlichen Insolvenzverfahren, in dem die Unternehmensführung die Kontrolle an den Insolvenzverwalter abgeben muss, bleibt die Geschäftsführung am Steuer. Anstelle eines Insolvenzverwalters bestellt das Gericht bei der Eigenverwaltung lediglich einen Sachwalter. Dessen Handlungsspielraum beschränkt sich auf Überwachungsaufgaben. Durch die Eigenverwaltung bedeutet die Insolvenz nicht mehr wie früher das Aus für das Unternehmen und seine Inhaber. Vielmehr bietet sie die Chance, das Unternehmen von Grund auf zu sanieren und neu aufzustellen.

Berater für ein Insolvenzplanverfahren in Eigenverantwortung
Beratung in einer Insolvenz mit einem Schutzschirmverfahren

Schutzschirmverfahren

Die Insolvenz mit einem Schutzschirmverfahren stellt eine weitere Form der Eigenverwaltung dar. Dabei erhält der Schuldner bis zu drei Monate Zeit, um frei von Vollstreckungsmaßnahmen einen Plan für die Unternehmenssanierung zur Entschuldung zu erstellen. Dieser kann anschließend als Insolvenzplan umgesetzt werden. Das Schutzschirmverfahren kann nur beantragt werden, wenn das Unternehmen zum Zeitpunkt der Antragstellung noch nicht zahlungsunfähig ist. Es muss aber zumindest drohende Zahlungsunfähigkeit oder Überschuldung vorliegen. Ist hingegen die Zahlungsunfähigkeit bereits eingetreten, scheidet das Insolvenz-Schutzschirmverfahren aus, denn mit diesen Maßnahmen sollen Unternehmen belohnt werden, die noch nicht insolvenzantragspflichtig sind und sich freiwillig und rechtzeitig unter den insolvenzrechtlichen Schutzschirm stellen.

Unsere Beratung für Eigenverwaltung und Schutzschirmverfahren

Unser eingespieltes Team aus Fachanwälten, Wirtschaftsprüfern und Steuerberatern verfügt über umfangreiche Erfahrung aus der Begleitung von Insolvenzen in Eigenverantwortung, die wir für Sie einsetzen. Wir unterstützen Sie in allen Phasen des Verfahrens:

  • Prüfung des Vorliegens von Insolvenzgründen
  • Auswahl bestmöglicher Verfahrensart
  • Erstellung eines Sanierungskonzepts
  • Vorbereitung des Antrags und Einrichtung bei Gericht
  • Einleitung der Insolvenzgeldvorfinanzierung
  • Steuerung des Liquiditätsmanagements
  • Enge Begleitung der Geschäftsführung während des Verfahrens
  • Beratung bei arbeitsrechtlichen Maßnahmen
  • Ausarbeitung des Insolvenzplans

Referenzen

Fallbeispiele von uns begleiteter Verfahren.

Die Achilles Präsentationsprodukte GmbH ist Teil einer Unternehmensgruppe mit Sitz in Celle. Unternehmensgegenstand ist die Herstellung von Präsentationsprodukten und -mitteln aller Art, wie z. B. Präsentationsringmappen, Angebotsmappen und Schubern. Anfang des Jahres 2020 beschäftigte das Unternehmen noch rund 139 Arbeitnehmer und erzielte im Jahr 2019 einen Umsatz in Höhe von rund Mio. € 16,6.

Ausgangslage

Das Geschäft des Unternehmens mit Printprodukten entwickelte sich seit längerer Zeit rückläufig. Um der dadurch bedingten negativen Ergebnisentwicklung entgegen zu wirken, erfolgten in den Geschäftsjahren 2018 und 2019 bereits umfangreiche Restrukturierungsmaßnahmen, die maßgeblich durch Mittel der Gesellschafterin finanziert wurden. Für das Jahr 2020 hatte man ein Umsatzvolumen von rund Mio. € 14,5 für erzielbar erachtet. Durch die Auswirkungen der COVID-19-Pandemie verschärfte sich jedoch die Ergebniskrise und mündete Anfang des Jahres 2020 in einer Liquiditätskrise. Infolge der Auswirkungen der Pandemie waren Aufträge von großen Onlineduckereien im März und April des Jahres nahezu weggefallen. Selbiges galt für Aufträge von Werbeagenturen und die Produktion von Schulungsordnern. Es zeichnete sich ab, dass Ende April die Zahlungsunfähigkeit der Gesellschaft eintreten würde. Aus diesem Grund entschied sich die Geschäftsführung nach eingehender Beratung durch KSB INTAX schließlich zur Fortsetzung der Sanierung in Eigenverwaltung.

Unterstützung durch Sanierungsgeschäftsführer

Da die Anforderungen an ein Eigenverwaltungsverfahren nur durch eine fachkundige Begleitung des Verfahrens erfüllt werden können, erhielt die Unternehmensleitung weitere Unterstützung. Rechtsanwalt und Fachanwalt für Insolvenzrecht Hans Fritsche ergänzte als Sanierungsgeschäftsführer (CRO) die Geschäftsführung. Seine Aufgabe war das Management aller insolvenzrechtlicher Belange und die Steuerung des Verfahrens. Diese Maßnahme verstärkte das Vertrauen des Gerichts und der Stakeholder in das Verfahren und in die Fortführung des Unternehmens. Ferner entwickelte der Sanierungsgeschäftsführer gemeinsam mit dem operativen Geschäftsführer eine Kommunikationsstrategie, um sämtliche Verfahrensbeteiligten über das Verfahren optimal zu informieren und einzubinden. Mit der durch KSB INTAX in die Wege geleiteten Insolvenzgeldvorfinanzierung konnte sichergestellt werden, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter pünktlich ihre Löhne und Gehälter zu Ende des Monats April 2020 und für weitere zwei Monate erhielten. Dadurch konnte das Unternehmen in diesem Zeitraum nahezu frei von Personalkosten an der Aufstellung eines Sanierungskonzepts arbeiten.

Sanierungskonzept

Mit Unterstützung der KSB INTAX Treuhand GmbH wurde ein Sanierungskonzept von der Gesellschaft ausgearbeitet, das mit den wesentlichen Verfahrensbeteiligten, insbesondere der vorläufigen Sachwalterin, dem Gläubigerausschuss und dem Betriebsrat abgestimmt wurde. Das

Sanierungskonzept sah im Wesentlichen die folgenden Maßnahmen vor:
– Umgestaltung des Produktportfolios, Fokussierung der Fertigung auf Ringordner und Hebelordner mit Registerfüllung
– Verlagerung arbeitsintensiver Produkte nach Tschechien
– Einstellung der Produktion von Produkten mit unzureichendem Deckungsbeitrag
– Anpassung der Personalstärke an das künftige Umsatzniveau

Die Umsetzung der Sanierungsmaßnahmen begann umgehend mit Eröffnung des Eigen-verwaltungsverfahrens im Juli 2020.

Herausforderung Personalabbau

Aufgrund des künftig zu erwartenden erheblich verminderten Umsatzniveaus wurde ein Abbau von insgesamt 59 Beschäftigungsverhältnissen notwendig. In intensiven, aber konstruktiven Verhandlungen mit dem Betriebsrat konnten ein Interessenausgleich und Sozialplan für die zu kündigenden Arbeitnehmer verhandelt werden. Interessenausgleich und Sozialplan wurden noch am Tag der Eröffnung des Insolvenzverfahrens unterzeichnet. Die Umsetzung dieser Maßnahme wurde durch die Regelungen in der Insolvenzordnung erheblich erleichtert, da die Kündigungsfristen auf maximal 3 Monate begrenzt und Abfindungen auf maximal 2,5 Monatsgehälter gedeckelt sind.

Durch den von den Fachanwälten für Arbeitsrecht der Kanzlei KSB INTAX von Bismarck ausgehandelten Sozialplan mit Interessenausgleich hatten Kündigungsschutzklagen von Mitarbeitern von vornherein keine Erfolgsaussichten.

Einstimmigkeit für den Insolvenzplan

Auf Basis des Sanierungskonzepts erstellte KSB INTAX nach Eröffnung des Insolvenzverfahrens in Eigenverwaltung den Insolvenzplan und stimmte diesen mit den Verfahrensbeteiligten wie der Sachwalterin und dem Gläubigerausschuss ab. Der Insolvenzplan sah neben den Sanierungsmaßnahmen die Entschuldung des Unternehmens und maßvolle Quotenzahlungen an die Gläubiger in zwei Raten im Jahr 2021 vor. Durch den Insolvenzplan konnte die Achilles Präsentationsprodukte GmbH neu durchstarten und den Personalabbau mit Hilfe der insolvenzrechtlichen Erleichterungen durchführen. Beides wäre in einem außerinsolvenzlichen Sanierungsprozess aufgrund der hohen Restrukturierungskosten für das Unternehmen nicht durchführbar gewesen. Das Eigenkapital wurde durch die Befreiung von Verbindlichkeiten wieder positiv.

Noch im Dezember 2020 stimmten die Gläubiger im Rahmen des Erörterungs- und Abstimmungstermin dem Insolvenzplan einstimmig zu. Dadurch konnte das Insolvenzverfahren bereits im Januar 2021 und somit sechs Monate nach Verfahrenseröffnung wieder aufgehoben werden.

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Die Deutsche Mechatronics GmbH (DTMT) entwickelt, konstruiert und produ­ziert als Systemlieferant mechatronische Systeme, Geräte und Funktionsteile. Von Subsystemen und Geräten bis hin zum kompletten Produkt werden kleine und mittlere Stückzahlen gefertigt.

Aufgabenstellung

Historisch bedingt bestand eine hohe Abhängigkeit von der Druckindustrie, auf die mehr als 55 % des Gesamtumsatzes entfielen. Das Unternehmen wurde daher von der anhaltenden Krise der Druckindustrie erfasst und hatte von 2008 bis zum Jahr 2011 einen Umsatzrückgang von rund. 73 Mio. € auf rund 54 Mio. € zu ver-kraften. Der Umsatz im Geschäftsjahr 2012 schrumpfte erneut um weitere 7 % auf dann rund 50 Mio. €, bei einem Verlust von rund 5 Mio. €. Aufgrund ihrer Vergangenheit als Teil des RWE-Konzerns wurde die Bilanz der DTMT zudem durch Pensionsrückstellungen in Höhe von 17,5 Mio. € belastet, deren Erfüllung weder mittel- noch langfristig möglich war.

Infolge der anhaltenden Ergebniskrise fehlte für die Anpassung des Personalbe-stands von 420 Mitarbeitern an die geänderte Beschäftigungslage und andere durchgreifende Restrukturierungsmaßnahmen das Geld.

Lösung Planinsolvenz in Eigenverwaltung

Als sich Anfang 2013 weitere Umsatzrückgänge abzeichneten, entschied sich der geschäftsführende Gesellschafter für eine Sanierung des Unternehmens über ein Insolvenzplanverfahren in Eigenverwaltung und bestellte Herrn Rechtsanwalt Hans Fritsche als Sanierungsgeschäftsführer (Chief Restructuring Officer, CRO), um das Unternehmen durch diese schwierige Phase zu steuern.

Als eingetragener Geschäftsführer bildete der CRO die Schnittstelle zwischen dem Sachwalter, dem Gläubigerausschuss und dem Management, aber auch zu verschiedenen Beratern, die bereits vor der Insolvenzantragstellung beauftragt worden waren. Daneben übernahm er die Außenkommunikation und den Dialog mit der Presse. Die Betriebsabläufe wurden von ihm an die insolvenzspezifischen Anforderungen angepasst sowie ein tägliches Führungskreismeeting unter Einbe­ziehung des Betriebsratsvorsitzenden eingerichtet. Die Hauptkundin, auf die rund 40 % des Umsatzes entfielen, wurde in das Eigenverwaltungsverfahren eng ein-gebunden. Der geschäftsführende Gesellschafter konnte sich dadurch auf das Tagesgeschäft konzentrieren und stand den Kunden, Lieferanten und Mitarbeitern wie bisher als Ansprechpartner zur Verfügung.

Gemeinsam mit den Unternehmensberatern wurde ein umfassendes Sanierungs­konzept ausgearbeitet, das mit dem Sachwalter, Gläubigerausschuss, Betriebsrat und der Hauptkundin abgestimmt war. Das am 01.08.2013 eröffnete Insolvenz-verfahren konnte auf dieser Basis für eine grundlegende Neustrukturierung des Unternehmens genutzt werden.

Bereits vor Verfahrenseröffnung war mit Gewerkschaft und Betriebsrat ein Inte-ressenausgleich nebst Sozialplan verhandelt worden, sodass eine kurzfristige Reduzierung des Personalbestands auf 340 Mitarbeiter möglich war. Um den Personalabbau möglichst sozialverträglich zu gestalten, wurde eine Transferge-sellschaft für die ehemaligen Mitarbeiter eingerichtet.

Erfolg

Die Gläubiger stimmten dem aus dem Sanierungskonzept abgeleiteten Insolvenzplan mit großer Mehrheit zu.

Die ganz erheblichen Pensionsverpflichtungen wurden im Volumen von rund 17 Mio. € von dem Pensionssicherungsverein (PSVaG) übernommen, der als ungesi-cherter Gläubiger im Übrigen die im Insolvenzplan geregelte Quote von 5 % erhielt. Mit der als Gläubigerin beteiligten Kreissparkasse wurde eine Umwand-lung ihrer über Grundschulden besicherten Insolvenzforderungen in neue Darle-hen mit zehn Jahren Laufzeit vereinbart, so dass diese keinen “haircut“ in Kauf nehmen musste und ihre Sicherheitenposition behielt.

Nach nur 8 Monaten konnte das Insolvenzverfahren am 31.12.2013 aufgehoben werden.

Während das Eigenkapital bei Insolvenzantragstellung noch vollständig aufge-zehrt war, belief sich die Eigenkapitalquote nicht zuletzt aufgrund der fast vollständigen Reduzierung der Pensionslasten nach Verfahrensaufhebung auf rund 70 %.

Vor dem Hintergrund der umfassenden Restrukturierung des Unternehmens und der verbesserten Bilanzrelationen konnte im August 2014 ein chinesischer Inves-tor gewonnen werden, der die Mehrheit der Geschäftsanteile übernommen und die Liquidität des Unternehmens weiter gestärkt hat.

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Die FOCAST Lüneburg GmbH setzt eine seit 1840 bestehende Gussproduktion in Lüneburg fort. Das Unternehmen ist Teil der international aufgestellten OGEPAR Unternehmensgruppe. An ihrem Standort in Lüneburg produziert die Gießerei Einzelteile, Klein- und Einzelserien in den Werkstoffen Grau- und Sphäroguss mit rund 100 Mitarbeitern.

Ausgangslage: Verluste durch Corona-Pandemie

Im Jahr 2019 war in der metallbe- und verarbeitenden Branche für die von dem Unternehmen hergestellten Gussprodukte bereits ein merkbarer Nachfragerückgang festzustellen. Während im Jahr 2019 noch ein Umsatz von rund Mio. € 20,5 erzielt wurde, trafen die Gießerei ab März 2020 die Auswirkungen der Covid-19-Pandemie schwer. Der bereits seit dem Jahr 2019 zu verzeichnende Einbruch des Auftragseingangs hatte sich durch die wirtschaftlichen Auswirkungen der Pandemie im Jahr 2020 erheblich vertieft. Der ursprünglich für das Jahr 2020 geplante Umsatz in Höhe von Mio. € 18,9 war infolgedessen nicht mehr erzielbar. Dem standen Kosten gegenüber, die nicht an die rückläufige Umsatzentwicklung angepasst werden konnten. Anhand der Liquiditätsplanung war im November 2020 absehbar, dass Ende Januar 2021 eine Zahlungsunfähigkeit bei weiterhin rückläufigen Auftragseingängen und gleichem Kostenniveau eintreten würde. Für eine Personalanpassung unter Normalbedingungen waren keine ausreichenden Mittel vorhanden. Langlaufende Verträge mit Handelsvertretern, die erheblichen Aufwand verursachten aber keine neuen Aufträge generierten, zehrten die Liquidität zusätzlich auf.

Lösung: Eigenverwaltung mit Insolvenzplan

Die geschäftsführende Gesellschafterin entschloss sich daher, durch die Berater von KSB INTAX eine Sanierung in Eigenverwaltung vorbereiten zu lassen. Nachdem die umfangreichen Antragsunterlagen mit Planungsrechnungen Ende November 2020 bei Gericht eingereicht worden waren, ordnete das Gericht die vorläufige Eigenverwaltung für das Unternehmen an und bestellte einen vorläufigen Sachwalter.

Mit Hilfe der Rechtsanwälte von KSB INTAX wurde umgehend eine Vorfinanzierung des Insolvenzgeldes für die zu diesem Zeitpunkt noch 118 beschäftigten Arbeitnehmer in die Wege geleitet, sodass die nächsten Monate bis Ende Januar 2021 ohne Belastung der liquiden Mittel durch Personalkosten zur Entwicklung eines Sanierungsplans genutzt werden konnten.

Durch die erleichterten Kündigungsmöglichkeiten in der Insolvenz wurden die Verträge mit den Handelsvertretern mit Eröffnung des Eigenverwaltungsverfahrens am 01. Februar 2021 mit sofortiger Wirkung beendet.

Neuer Sanierungstarif und Personalabbau

Das Unternehmen stand vor der besonderen Herausforderung, dass infolge der Insolvenzantragstellung der bisher für das Unternehmen geltende Sanierungstarifvertrag weggefallen war. Das Sanierungskonzept ging auf der anderen Seite aufgrund der verringerten Markterwartungen von einem Jahresumsatz von künftig rund Mio. € 16,4 aus. Zur Wiederherstellung der Renditefähigkeit war somit die Kostenstruktur des Unternehmens an das geringere Planumsatzniveau anzupassen. Infolgedessen wurden im Anschluss an konstruktive Verhandlungen mit dem Betriebsrat ein Interessenausgleich und Sozialplan für 18 Arbeitsverhältnisse verhandelt. 11 Arbeitsverhältnisse wurden daraufhin mit der verkürzten Kündigungsfrist von max. drei Monaten zum Monatsende beendet.

Trotz dieser maßvollen aber notwenigen Personalreduzierung gelang es, mit der IG Metall einen neuen Sanierungstarifvertrag für das Unternehmen abzuschließen. Im Gegenzug verpflichtete sich die Gesellschafterin umfangreiche Investitionen am Standort Lüneburg in die technischen Anlagen noch im Jahr 2021 vorzunehmen und die dafür erforderlichen Mittel zur Verfügung zu stellen.

Insolvenzplan

Um das Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung schnell abzuschließen und wieder in den Normalbetrieb wechseln zu können, erstellten die Experten von KSB INTAX für das Unternehmen auf Basis der Restrukturierungsmaßnahmen einen Insolvenzplan, der mit dem Gläubigerausschuss und dem Sachwalter zügig abgestimmt werden konnte. Bereits im August wurde der Insolvenzplan den Gläubigern der Gießerei zur Abstimmung vorgelegt, die dem Plan mit den notwendigen Mehrheiten zustimmten, sodass die Weichen für die Aufhebung des Verfahrens und die Vornahme der notwendigen und zugesagten Investitionen gestellt waren.

Das Insolvenzverfahren in Eigenregie konnte im Ergebnis bereits nach rund acht Monaten erfolgreich abgeschlossen werden und das Unternehmen für die Gesellschafterin erhalten bleiben.

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Die im Jahr 1998 als Boutique Agency gegründete Nordpol+ Agentur für Kommunikation GmbH war Teil der HH2O-Unternehmensgruppe, die sich auf die Konzeptionierung interdisziplinärer Kommunikationskonzepte im Bereich Werbung spezialisiert hatte. Die Unternehmensgruppe erbrachte ihre Leistungen an den Standorten Berlin, Hamburg und Heilbronn und beschäftigte mehr als 50 Kreative.

Eintritt der Krise

Nachdem sich der Hauptkunde der HH2O-Gruppe entschlossen hatte, künftig seine Aufträge an Wettbewerber zu vergeben, gelang es nicht, den damit verbundenen Umsatzeinbruch auszugleichen. Mit der Gründung neuer Gesellschaften sollten neue Geschäftsfelder erschlossen werden, um den Weggang des Hauptkunden zu kompensieren. Dabei wurde jedoch das klassische Agenturgeschäft vernachlässigt. Die Expansion war zudem mit hohen Investitionskosten und einem erheblichen Anstieg der Fixkosten verbunden, dem keine hinreichenden Umsatzerlöse gegenüberstanden. Im Jahr 2018 drängten die finanzierenden Banken auf die Erstellung eines Sanierungskonzepts. Das daraufhin von einer Unternehmensberatung erstellte Konzept nach IDW S6 bescheinigte der Gesellschaft die Fortführungs- und Sanierungsfähigkeit. Die Maßnahmen zur Sanierung wurden jedoch nur teilweise realisiert. Gleichzeitig gelang es nicht, die Finanzierung des Unternehmens durch die Bereitstellung zusätzlicher Mittel aus dem Gesellschafterkreis zu sichern. In der inzwischen auf 13 Gesellschaften angewachsenen HH2O-Gruppe ging der Überblick über die wechselseitig entstandenen Forderungen und Verbindlichkeiten verloren. Die beteiligten Banken waren daher Ende des Jahres 2018 nicht mehr bereit, das Unternehmen mit zusätzlicher Liquidität zu stützen. Als eine der Banken die Kreditlinie zum 31.01.2019 gekündigt hatte, war die drohende Zahlungsunfähigkeit der Nordpol+ Agentur für Kommunikation GmbH sowie weiterer Gesellschaften aus der HH2O-Gruppe absehbar.

Lösung: Eigenverwaltung mit Investoreneinstieg

Die geschäftsführenden Gesellschafter entschlossen sich, mit der zugespitzten Situation offensiv umzugehen und mit Unterstützung durch KSB INTAX eine Investorenlösung zur Sanierung der Gesellschaft im Rahmen eines Eigenverwaltungsverfahrens umzusetzen.

Da die einzelnen Gesellschaften aus der Gruppe auf mehrere Gerichtsstandorte verteilt waren, wurde erstmalig in einem Eigenverwaltungsverfahren ein Gruppengerichtsstand (Konzerninsolvenz) beim Amtsgericht Charlottenburg in Berlin gegründet. Antragsgemäß ordnete das Amtsgericht Charlottenburg für sieben Gesellschaften der Gruppe in Hamburg, Heilbronn und Berlin die vorläufige Eigenverwaltung an und bestellte für alle Gesellschaften denselben Sachwalter.

Nach Eröffnung der Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung im April 2019 wurde die Kreativagentur von den Sanierungsexperten von KSB INTAX weiter begleitet und die Nordpol+ bei der Herauslösung aus der HH2O-Gruppe beraten. Durch die mit der Geschäftsführung entwickelte Kommunikationsstrategie war es gelungen, sämtliche Kunden, darunter einen renommierten amerikanischen Sportartikelhersteller, von der Zukunftsfähigkeit der Agentur zu überzeugen.

Während des Verfahrens konnte mit dem Investor, der von der Geschäftsführung favorisiert wurde, eine Einigung über die Übernahme der Agentur unter Zustimmung des eingesetzten Gläubigerausschusses erzielt werden. Der Unternehmenskaufvertrag wurde zum 31.12.2019 unterzeichnet. Das fünfköpfige Führungsteam der Nordpol+ um die Geschäftsführer blieb bestehen. Damit war die Zukunft der Werbeagentur gesichert. Alle 44 Mitarbeiter wurden im Rahmen dieser so genannten übertragenden Sanierung von dem Investor in die neue Gesellschaft übernommen, die unter gleicher Firmierung ihren nationalen und internationalen Kunden die ganzheitliche Konzeption und Entwicklung von Markenkommunikation anbietet.

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Die FB Schifffahrt GmbH & Co. KG betreibt seit dem Jahr 2011 als Reederei fünf Binnentankschiffe, die an Chartergesellschaften über Zeitcharterverträge (Timecharter) überlassen werden. Auf den Tankschiffen werden 23 Mitarbeiter beschäftigt.

Krisensituation

Durch Zeitcharterverträge mit langer Laufzeit und fixen Tagescharterraten befand sich die Gesellschaft seit geraumer Zeit in Schieflage, da die Verträge einen kostendeckenden Betrieb der fünf Tankmotorschiffe nicht zuließen. Versuche, die langlaufenden Zeitcharterverträge für die Schiffe neu zu verhandeln, waren am Widerstand der Timechartergesellschaft gescheitert. Um die Zahlungsfähigkeit aufrecht zu erhalten, hatte das Unternehmen mit den Eigentümergesellschaften, denen die Schiffe gehörten, Reduzierungen der Mieten für die Schiffe vereinbart. Gleichzeitig hatten Gesellschafter zur Überbrückung Darlehen an die Gesellschaft gegeben. Die vorbezeichneten Umstände führten dazu, dass die Geschäftsjahre von 2016 bis 2019 nur mit Verlusten abgeschlossen werden konnten. Durch die verstärkte Nachfrage bei gleichbleibender Anzahl von Binnentankschiffen im Markt waren die marktüblichen Charterraten in den letzten Jahren erheblich angestiegen. Als sich keine Verbesserung der Situation abzeichnete und die Chartergesellschaft den Neuabschluss der Verträge zu höheren Charterraten verweigerte, stellte eine Eigentümergesellschaft ihre gestundeten Forderungen gegen die FB Schifffahrt zur Rückzahlung fällig.

Das Verfahren

Die Reederei nutzte die Liquiditätskrise als Chance und leitete mit Hilfe der Berater der Kanzlei KSB INTAX ein Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung ein. Gemeinsam wurde ein Sanierungskonzept erarbeitet, dessen Schwerpunkt in der Beendigung der Charterverträge für die fünf Tankschiffe und Neuabschluss mit drei Timecharterern zu verbesserten Konditionen vorsah. Durch die Regelung in § 103 InsO, dass Dauerschuldverhältnisse nach Verfahrenseröffnung mit sofortiger Wirkung gekündigt werden können, ließen sich die früheren ungünstigen Charterverträge beenden. Noch während des vorläufigen Verfahrens wurden die Weichen für den Abschluss neuer Verträge zu erheblich besseren, marktüblichen Konditionen gestellt. Durch entsprechende Vereinbarungen konnten die Schiffe reibungslos Ende Februar nach Eröffnung des Insolvenzverfahrens in Eigenregie von neuen Chartergesellschaften übernommen werden.

Aufbauend auf den Sanierungsmaßnahmen wurde von KSB INTAX ein Insolvenzplan ausgearbeitet, der die Zahlung einer erheblich über der Regelabwicklung liegenden Planquote für die Gläubiger vorsah. Sämtliche Arbeitsplätze auf den Schiffen blieben erhalten.

Noch im August 2020 und damit sechs Monate nach Eröffnung des Eigenverwaltungsverfahrens stimmten die Gläubiger dem vorgelegten Insolvenzplan zu. Das Insolvenzverfahren konnte daraufhin umgehend aufgehoben werden. Durch die verbesserten Charterraten war die Renditefähigkeit des Unternehmens gesichert und wiederhergestellt. Die FB Schifffahrt GmbH & Co. KG steht seit dem ihren Charterkunden wieder als verlässlicher und stabiler Partner zur Seite.

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Prüfen Sie jetzt unkompliziert Ihre finanzielle Lage

Eine erste Einschätzung zur Bewertung der finanziellen Lage Ihres Unternehmens können Sie schon durch Eingabe nur weniger Finanzkennzahlen treffen. Sie können sofort sehen, ob die Zahlungsfähigkeit noch gewährleistet ist oder als kritisch oder gar sehr kritisch mit dringendem Handlungsbedarf zu betrachten ist. Wenn akuter Handlungsbedarf für eine Unternehmenssanierung besteht, stehen wir gern für ein erstes Gespräch zur Orientierung zur Verfügung.

Stichtag Prognose (21 Tage)
Finanzmittel
1. Liquide Mittel / freie Kreditlinien
2. fällige Forderungen (innerhalb von 21 Tagen nach Stichtag)
Finanzmittel gesamt
Zahlungsverpflichtungen
1. fällige Verbindlichkeiten (zum Stichtag)
2. fällige Verbindlichkeiten (innerhalb von 21 Tagen nach Stichtag)
Zahlungsverpflichtungen gesamt
Liquidität
Deckungsgrade
Deckung (%)
Liquiditätslücke (%)
Ergebnis

Keine Anzeichen für eine eingetretene Zahlungsunfähigkeit, Liquidität ausreichend

Anzeichen für eine unkritische Zahlungsstockung

Es besteht das Risiko einer drohenden Zahlungsunfähigkeit, die künftige finanzielle Situation sollte geprüft werden

Risiko einer bereits eingetretenen Zahlungsunfähigkeit, Insolvenzantragspflicht sollte geprüft werden

Jahr 2

  • Prüfung des Vorliegens von Insolvenzgründen
  • Auswahl bestmöglicher Verfahrensart
  • Erstellung eines Sanierungskonzepts
  • Vorbereitung des Antrags und Einrichtung bei Gericht
  • Einleitung der Insolvenzgeldvorfinanzierung

Jahr 3

  • Prüfung des Vorliegens von Insolvenzgründen
  • Auswahl bestmöglicher Verfahrensart
  • Erstellung eines Sanierungskonzepts
  • Vorbereitung des Antrags und Einrichtung bei Gericht
  • Einleitung der Insolvenzgeldvorfinanzierung

Unternehmenssanierung: Sanierungsberatung (StaRUG)

Mit dem neuen Unternehmensstabilisierungs- und Restrukturierungsgesetz (kurz StaRUG) hat der Gesetzgeber den Weg für eine frühzeitige Unternehmenssanierung – zur Vermeidung einer Insolvenz – geebnet. Das neue Sanierungsrecht ermöglicht es Unternehmen und Unternehmern, sich durch Nutzung eines Restrukturierungsplans ohne Insolvenzverfahren finanziell zu entschulden.

Vorteile des neuen Verfahrens in der Unternehmenssanierung

Das Verfahren ist im Gegensatz zu einem Insolvenzverfahren nicht öffentlich. Geschäftspartner, die von der Regulierung der Verbindlichkeiten des Unternehmens nicht betroffen sind, müssen von dem Verfahren daher keine Kenntnis erlangen. Statt die Forderungen aller Gläubiger einzubeziehen, können die Maßnahmen zur Regulierung einzelner Forderungen oder Forderungen bestimmter Gläubigergruppen genutzt werden.

FAQ zum neuen Sanierungsverfahren

Was sind die Voraussetzungen für die Nutzung des Sanierungsverfahrens?

Eine Restrukturierung außerhalb eines Insolvenzverfahrens ist nach dem StaRUG möglich, wenn das Unternehmen drohend zahlungsunfähig ist. Das Unternehmen darf somit weder zahlungsunfähig noch überschuldet sein. Drohende Zahlungsunfähigkeit liegt gem. § 18 Abs. 2 InsO vor, wenn der Schuldner voraussichtlich nicht in der Lage sein wird, die bestehenden Zahlungspflichten im Zeitpunkt der Fälligkeit zu erfüllen. In der Regel ist dafür ein Prognosezeitraum von 24 Monaten zugrunde zu legen.

Was ist der Restrukturierungsplan?

Der Restrukturierungsplan stellt einen Vergleich mit den Gläubigern des Unternehmens dar und kann außergerichtlich als auch gerichtlich geschlossen werden. Das Unternehmen erhält damit die Möglichkeit, die Passivseite der Bilanz tiefgreifend zu sanieren.
In dem gestaltenden Teil des Restrukturierungsplans wird geregelt, in welche Rechte der von ihm Betroffenen wie eingegriffen werden soll. Die betroffenen Gläubiger sind in Gruppen einzuteilen, wobei Gläubiger mit vergleichbaren Rechtsstellungen in dieselbe Gruppe einzuordnen sind.

Wann greifen die Regelungen des Restrukturierungsplans?

Über die Unternehmenssanierung stimmen die Gläubigergruppen ab. Der erarbeitete Plan braucht dabei nicht einstimmig angenommen zu werden; es reicht, wenn die Mehrheit der Gruppen zustimmt. Damit die Regelungen auch für die Gläubiger wirken, die gegen den Plan gestimmt haben, ist eine gerichtliche Bestätigung des Plans notwendig.

Welche Unterstützung in der Unternehmenssanierung leistet KSB INTAX?

Mit unserem interdisziplinären Team aus Fachanwälten, Wirtschaftsprüfern und Betriebswirten beraten wir Sie zu allen Aspekten des StaRUG-Verfahrens:

• Prüfung der Zahlungsfähigkeit und Erfüllung der Zugangsvoraussetzungen
• Ausarbeitung eines Konzeptes für die Unternehmenssanierung
• Berechnung des notwendigen Forderungsverzichts der Gläubiger
• Unterstützung bei Verhandlungen mit Gläubigern
• Steuerung der Kommunikation mit den Verfahrensbeteiligten
• Erstellung des Restrukturierungsplans

Nehmen Sie jetzt Kontakt mit uns auf!

Haben Sie noch Fragen zur Unternehmenssanierung und Insolvenz oder möchten ein Beratungsgespräch mit uns vereinbaren? Rufen Sie uns einfach an, schreiben Sie uns eine E-Mail oder nutzen Sie unser Kontaktformular und wir melden uns umgehend bei Ihnen zurück.

Ihre Ansprechpartner:

Hans Georg Fritsche

Rechtsanwalt
Fachanwalt für Insolvenzrecht

+49 (0) 511.85404-652
hans.fritsche@ksb-intax.de

Mehr Informationen über H. G. Fritsche

Frank Deppenkemper

Diplom-Kaufmann
Wirtschaftsprüfer
Steuerberater

+49 (0) 511.85404-84
frank.deppenkemper@ksb-intax.de

Mehr Informationen über F. Deppenkemper

    Oder kontaktieren Sie Herrn Fritsche und Herrn Deppenkemper über unser Kontaktformular






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